AdWords & Co.
Jeder kennt die Werbeblöcke, die Google auf der rechten Seite der Suchergebnisseiten einblendet. Dabei handelt es sich um so genannte bezahlte Listings, oder eben AdWords.
Einfach ausgedrück sind dies bezahlte Anzeigen, die angezeigt werden, wenn durch den Werbenden vorgegebene Begriffe in der Suchanfrage verwendet werden. Die Kosten für eine solche Kampagne sind sehr variabel und unterscheiden sich stark zwischen den verschiedenen Anbietern.
Google AdWords erfordert, dass Sie sich und Ihre Webseite registrieren und eine Einrichtungsgebühr von 5 Euro bezahlen. Danach können Sie Ihre eigenen Webeblöcke erstellen und diese für die Einblendung bei bestimmten Suchanfragen einstellen. Wie oft Ihre Anzeige eingeblendet wird und wie weit oben diese in der Liste platziert wird hängt davon, wie viel Sie bereit sind auszugeben. Alle Anzeigen, die bei einer bestimmten Suchanfrage eingeblendet werden wollen, konkurrieren gegeneinander in einer Art Auktion. Wer am meisten bietet, wird auch das Meiste dafür bekommen, also an vorderster Position gelistet sein. Die Geamtkosten richten sich nach dem Preis, den sie pro Klick auf Ihre Werbung bereit sind zu zahlen. Das Mindestgebot liegt bei 0.05 Euro. Für beliebte Begriffe muss man allerdings tiefer ins Budget greifen. Die Anzeigen erscheinen aber nicht nur auf Googles Suchergebnisseiten, sondern auch bei diversen Partnern, wie zum Beispiel www.heise.de und den vielen privaten und kommerziellen Webseiten, die Google Anzeigen über das AdSense Partnerprogramm einblenden.
Damit Sie Ihren Werbeetat unter Kontrolle haben, können Sie selber festlegen, wie viel sie insgesamt bereit sind zu zahlen. Ihre Anzeige wird dann so lange eingeblendet, bis dei von Ihnen bezahlte Summe aufgebraucht ist. Dadurch sind bezahlte Listings auch für kleine Unternehmen eine wertvolle Möglichkeit zur Webpromotion.
Ein ähnliches Programm und weitere Promotion-Formate bietet z.B. auch Yahoo! an.
Bei der bisher vorgestellten Methode handelt es sich um ein so genanntes Pay-Per-Click Modell, bei dem Sie zahlen, wenn jemand über eine Anzeige auf Ihre Webseite weitergeleitet wird. Darüber hinaus gibt es andere Modelle, wie zum Beispiel Pay-Per-Impression, Pay-Per-Lead und Pay-Per-Sale. Mit einem Klick auf Partnerprogramme können sie mehr darüber erfahren.

