WordPress
WordPress ist ein schlankes und elegantes Publishing System und die weltweit am häufigsten eingesetzte Blog-Software.
Begonnen hat alles 2003 mit ein paar Zeilen Quelltext, um die tägliche Schreibarbeit einer Hand voll Menschen zu vereinfachen. Als Open Source Projekt wird es heute von der Firma Automattic entwickelt und darf sich über eine große Community freuen, die aktiv an der Weiterentwicklung mitarbeitet. WordPress steht darüber hinaus für ein Online-Portal, über das sich jeder ein Blog erstellen kann, ohne technisches Wissen mitbringen zu müssen.
WordPress ist von Haus aus eine Standalone-Application. Soll heißen, ein WordPress, ein Blog. Mittlerweile ist mit WordPress MU auch eine Multiuser-Verion verfügbar. Dadurch lässt sich eine beliebige Anzahl von untereinander unabhängigen Blogs über eine Installation und übergeordneter Administration einrichten.
Publishing durch WordPress
WordPress bietet von Haus aus alle Funktionien, die man sich von einem Blog wünscht. Dabei ist der Umgang mit dem System sowohl für Redakteure als auch für Administratoren und Entwickler sagenhaft einfach. Die Trennung zwischen Funktionalität und Layout ist dabei nicht so strikt, wie bei TYPO3, denn die dynamischen Bestandteile des Quelltextes werden durch direkt in Template-Dateien integrierte PHP-Funktionen erzeugt. Die 5-Minuten Installation von WordPress ist legendär und sobald diese erledigt ist, ist das System vollständig einsatzbereit. Geeignet ist WordPress für Blogs beliebiger Größe; mehrere 1000 Beiträge sind kein Problem.
Die redaktionelle Arbeit ist ein Kinderspiel. Beitrag schreiben, Kategorie zuordnen, publizieren, fertig. Für die Schreibarbeit steht ein Editor zur Verfügung, der durch alle, die eine gängige Office Software bedienen können, intuitiv nutzbar ist.
Flexibilität durch WordPress
WordPress ist als Blog-System gedacht und dementsprechend auf eine bestimmte Funktionalität ausgelegt. Mit ein bischen Handarbeit lassen sich daraus jedoch auch komplexere Webseiten erstellen. Eine Große Hilfe sind die sehr vielen Plugins, die von den Entwicklern und der Community zur Verfügung gestellt werden. Mein persönlicher Favorit für den Einsatz von WordPress als Content Management System ist der komplett und ausschließlich auf WordPress aufbauende Webkatalog von texto.de.
Die große Stärke von WordPress ist eine ausgefeilte Template-Hierarchie. Eine Hand voll Dateien reicht aus, um das komplette Blog mit Kommentar-Funktion und statischen Seiten umzusetzen. Durch zusätzliche Templates unterscheidet das System aber auch zwischen der Startseite, Kategorien und verschiedenen Archivansichten. Wer mag, kann den Template-Dateien auch die IDs von Kategorien oder Beiträgen anhängen und für jede verfügbare Seite ein eigenes Template definieren.
Individuell wird WordPress durch den Einsatz der persönlich bevorzugten Plugins. Diese müssen einfach in den richtigen Ordner kopiert und aktivert werden und schon stehen neue Funktionen zur Verfügung. Besonders erwähnenswert ist, dass WordPress sehr viele gleichzeitig aktive Plugins verträgt, bevor die Performanz der Webseite darunter leidet. Falls dies doch einmal der Fall sein sollte, hilft, wie sollte ein anders ein, ein Auswahl von Cache-Plugins. Dadurch wird WordPress zu einem System, das ohne Probleme 1 Millionen und mehr Seiten im Monat ohne Meckern ausliefert.

